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Impressum

Schwertweg - Lebensweg

Inhaltliche Einführung zu den Seminaren

Einen WEG zu gehen - ist eine Herausforderung an sich selbst. Treu durch die eigene Entscheidung den WEG zu gehen, bedarf der Ausdauer. Jeden Schritt zu gehen ist ein Schritt zu sich selbst. Das „Dranbleiben“ - ein WEG zum ERKENNE DICH SELBST.

Es bedarf eines inneren Verlangens, Strebens und Suchens, die äußere vordergründige Welt zu durchdringen, zu der „Wirklichkeit“ hinter dieser Welt. Das Schwert in die Hand zu nehmen, mit diesem zu Handeln, zerschneidet viele Vorstellungen, Erwartungen, Formen und Normen. Es gibt eine neue Sicht frei. Es ist ein sich freischneiden zu ungeahnten Lebenskräften - zur Urquelle unseres Seins.

Das Ki, Chi oder Hara ist ein unmittelbar wahrnehmendes Erfahren der Lebenskraft.
Sich dieser im Inneren fühlenden Lebenskraft anvertrauen, bedeutet, sich von ihr im Alltag führen zu lassen. Diese Erfahrungen verleihen ein Fühlen „ich bin“ und „wer ich bin“, und somit gibt es wieder ein gefühltes und erfülltes Sein in dieser Welt.

Der Übungsweg mit dem Schwert ist keine Technik sondern fördert eine Haltung von Zentriertheit, Klarheit, Entschiedenheit, Achtsamkeit und Mut zu Taten.
Es ist ein Weg, der den ganzen Leib erfasst; der ordnend neu von innen das Leben durchschauen lässt.

Mit den folgenden Seminar-Themen nehme ich Aspekte dieses Übungsweges heraus, um vertiefend auf verschiedenen Pfaden zurück zur Quelle der Lebenskraft zu finden. Ohne innere Berührung und Bezug zu dieser Quelle wird das Leben hohl und schal, die farbige Lebendigkeit wird eintönig - wo ist die Freude?

Die Hingabe an das Leben kann nur mit Freude und Begeisterung geschehen, die die Quelle der Lebenskraft ist und in innerer Freiheit fließt.

Es ist sicher ein Weg mit wenig Gefährten und die Illusionen und Täuschungen sind durch das Schwert zerschnitten. In Klarheit und Einfachheit fließt die innere Quelle. Das Schwert ist der Wächter und die Hüterin.

Ich freue mich auf die gemeinsamen Erfahrungen und spürenden Berührungen zu dieser Quelle hin.

Günther Maag-Röckemann